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Jahreshauptversammlung 2019

Fr, 5. April 2019, 19.00 Uhr

Endlich ist der Fußballtrubel zumindest vorübergehend aus & vorbei – wenn auch letztendlich ohne Jubel, nach dem verloren gegangenen Aufstiegsspiel (nun also doch wieder Schellbronn & Co. …) –, so dass nun endlich auf die JHV des TSV am 5.4.2019 eingegangen werden kann, mit Teil 1/2:

110 Jahre TSV in diesem Jahr. Wer hätte dies gewusst? Falls zu wenige, so vielleicht im nächsten Jahr im Rahmen des Schwarzenberger Dorffests eine 111-jährige Jubiläumsfeier – so der 1. Vorstand des TSV, Achim Renner, zu Beginn seiner Begrüßung. Abwesend ausnahmsweise beide Bürgermeister der Gemeinde Schömberg, sowie auch Ehrenvorstand Edgar Hiemer. Teilnehmen konnten hingegen Ortsvorsteher Andreas Ehnis, Gemeinderatsmitglied Steffen Linder, Oliver Keck vom Ortschaftsrat, Klaus Kaufhold, Vorsitzender des Schwarzenberger Kleintierzüchterverein (50 Jahre, sein Verein!) und der 1. Vorstand vom 1. FC Unterreichenbach, Steffen Rothfuß.

Sein erster Dank ging an die Personen, die tatkräftig für den TSV Schwarzenberg in ihrer Freizeit aktiv waren – stellvertretend Gottlieb Linder und Uwe Schwemmle bei den Arbeiten rund um das Sportgelände, tatkräftig unterstützt von Mario Theurer.

Rückblickend erwähnte Achim Renner die teuren Schadensaufkommen. 2016 der Blitzeinschlag, der einen 5-stelligen Schadensbetrag zur Folge hatte. Im vorherigen Jahr hatten Wildschweine vor allem auf dem unteren Sportplatz gewütet, der daraufhin nicht mehr bespielbar war. Es gab mehrere Flutlichtausfälle, die zu Spielabbrüchen geführt hatten und aufwändig Stromleitungen ersetzt werden mussten und müssen. Zumal auch die Tiefkühlanlagen von „Miles Sportheim“ betroffen waren. Und Anfang des Jahres verursachten stürmische Böen Dachschäden am Sportheim – Baujahr 1982! Zusammengefasst: Kosten, Kosten, Kosten!

 

Bericht im Schwabo: »In letzter Zeit vom Pech verfolgt«

 

Marcel Pawlak als 1. Schriftführer ließ daraufhin das letzte Jahr Revue passieren, beginnend mit der letzten Hauptversammlung, über das letzte Jugendsportfest mit dem separaten Elfmeterturnier in der Woche zuvor, der erneuten Teilnahme beim Schömberger Weihnachtsdörfle, dem erstmaligen Neujahrsempfang statt einer Weihnachtsfeier der Aktiven der SG Unterreichenbach/Schwarzenberg im „Sportheim Mile“ sowie die erwähnten Arbeitseinsätze und die Arbeit(streffen) der Vorstandschaft.

Hubert Schleeh als Jugendleiter ergriff daraufhin das Wort über die Jugendspielgemeinschaften mit Unterreichenbach und Engelsbrand. So wird bei den A-Junioren leider die Spielerdecke nicht ausreichen, um auch im nächsten Jahr eine Mannschaft stellen zu können. Die B-Jugend hätte aus 25 Spielern bestehen sollen. Doch überraschenderweise wollten gar kurzfristig ein Großteil davon wechseln bzw. gar nicht mehr spielen. So kam also doch keine B-Jugend zustande. Die C-Jugend musste mit D-Junioren aufgefüllt werden. Deswegen hatte man sich entschlossen, in eine Liga weiter unten anzutreten, um dort mithalten zu können. Kurz vor dem Jahreswechsel gab es jedoch „Turbulenzen“, von einem Spieler ausgelöst, so dass der Trainer gekündigt hat, Spieler gewechselt sind und die Mannschaft notgedrungen im sog. Flexbetrieb umgemeldet wurde, nicht mehr mit einer „Elf“, mit 11 Spielern antreten musste. Doch auch andere Vereine hätten ähnliche Probleme, so dass gar manche Mannschaften zur Winterpause ganz abgemeldet werden mussten. Besser läufts hingegen bei den Bambini, den F- und E-Junioren – auch wenn es hier ebenfalls teils problematisch war, die Spielbetriebe am Laufen zu halten. Um so höher sei das ehrenamtliche Engagement der Trainer und Betreuer einzustufen.

Markus Bauspieß als 2. Jugendleiter ergriff daraufhin das Wort. Denn auch als „Hauptorganisator“ des Jugendsportfests, das 2019 erneut stattfinden wird und umfangreicher Planungen bedarf, übt er eine wichtige Funktion ist. Doch wie im Vorjahr musste er erneut einen Appell richten – mit der Aufforderung, sich für den TSV Schwarzenberg und seine Jugendarbeit einzusetzen. Vor allem deswegen, da so manche Kinder den „eSport“ für sich entdeckt haben und  deren Anzahl wohl eher zunehmen würde anstatt sich, nun sinngemäß, Wind & Wetter auszusetzen und ihre Körper einzusetzen, zu stählen und zu formen.

Björn Faas als „1. Abteilungsleiter Fußball“ oblag es daraufhin, den Bericht vom Spielausschussvorsitzenden Nino Theurer vorzutragen, der also nicht anwesend sein konnte. So wusste er zu berichten, dass insbesondere ja die 1. Mannschaft unter ihrem Trainertrio Peter Sieben, Markus Gonsior und Ronny Gölz eine sehr erfolgreiche Saison spielen würde. Nach dreieinhalb Jahren würde diese Saison jedoch die letzte von Peter Sieben und Ronny Gölz sein. Beide würden und werden zur neuen Runde gemeinsam die Trainerämter beim 1. FC Calmbach übernehmen, ein neuer Trainer für die SG würde noch gesucht werden. Der Vortrag endete mit Dankesworten an die Firma „Köse Fensterbau“ aus Unterreichenbach sowie an Mile Tornjanski vom Sportheim Mile und Ali Aydogan vom Casino Royale für deren Sponsoring der Aktiven Mannschaften.

Teil 2/2 in der nächsten Ausgabe.

 

Am Freitagabend, den 5. April 2019, gings weiter – nach den einleitenden Worten von Vorstand Achim Renner, nach dem Schriftführer Marcel Pawlak, den Jugendleitern Hubert Schleeh und Markus Bauspieß, Björn Faas als „Abteilungsleiter Fußball“ in Vertretung für den Spielausschussvorsitzender Nino Theurer – mit dem Bericht von Winfried Kusterer über die Aktivitäten der „Alten Herren“. Ähnlich wie in den Vorjahren war die AH-Abteilung in den letzten 12 Monaten erneut bei diversen Hallen- und Kleinfeldturnieren aktiv und bei mehr als einem halben Dutzend Freundschaftsspielen erfolgreich. Nicht jeder Verein hat eine derart aktive AH in ihren Reihen. Der Trainingsbesuch immer wieder donnerstags sei sogar „super“, wobei der der ein oder andere jüngere Akteur willkommen wäre – die Altersspanne reicht derzeit von 30 bis 73 Jahren.

Kassier Ralf Nonnenmann hatte anschließend über „kein besonderes Jahr 2018“ hinsichtlich der Finanzen berichten können. Finanziell steht der TSV weiterhin gut dar, die Einnahmen 2018 überwogen also die Ausgaben. Hierbei durfte sich der Verein über verschiedene Spender & Spenden erfreuen. Ein großer Dank an die Ehnis Bau GmbH und an die Herbert Richter GmbH & Co. KG, die weiterhin den TSV unterstützt. Auch ein großer Dank an die Gertrud und Wolfgang Obert Stiftung, die im vergangenen Jahr zwei Geldbeträge überwiesen hatte. Auch der Förderverein der Schwarzenberger Dorfgemeinschaft hatte 2018 den TSV mit einer Spende unterstützt. Gesamtbetrag dieser Spenden: 3500 Euro. Alljährlich unterstützt die Gemeinde Schömberg ihre mehr als 60 Vereine durch Mitgliederzuschüsse – darunter also auch den TSV Schwarzenberg und zusätzlich beim Unterhalt und Betrieb der Mähroboter. Ein weiterer Dank galt den Anzeigenkunden der Stadionzeitschrift „Reute-Kurier“.

Nach der Entlastung des 1. Kassiers durch Jürgen Kusterer, zusammen mit Peter Rosner Kassenprüfer beim TSV, sprach Ortsvorsteher und Gemeinderatsmitglied Andreas Ehnis das Grußwort der Gemeinde. „Kein Selbstläufer“ sei eine derartige Unterstützung für die Vereine. Zumal die Gemeinde mit dem Bau der Sporthalle, den er bei der vorherigen Hauptversammlung in Aussicht gestellt hatte – wobei der Standort weiterhin nicht feststeht –, ein größerer Ausgabeposten bereits feststeht und auch der nächste Gemeinderat die finanzielle Unterstützung der Vereine kritisch hinterfragen wird. Darum sei die Jugendarbeit umso wichtiger, da es auch sein eigenes Anliegen sei, diese weiterhin zu unterstützen als Basis eines jeden Vereins. Unterstützung in finanzieller Hinsicht seitens der Gemeinde erhalte der Verein für die geplante Umzäunung des Sportgeländes. Größere Bereiche des unteren Sportplatzes waren ja durch Wildschweine „umgepflügt“ worden. Weitere Unterstützung erhofft sich die Gemeinde und der Verein durch einen Zuschuss des Württembergischen Landessportbunds. Deswegen trete auch der TSV Schwarzenberg als Bauherr auf. Mit der Entlastung der Vorstandschaft – einstimmig ohne Enthaltungen und Gegenstimmen – beendete er seine Rede.

Vorstand Achim Renner oblag es daraufhin, die Ehrungen für 25-jährige Vereinszugehörigkeit vorzunehmen. Soweit er sich zurückentsinnen konnte, in diesem Jahr erstmals gar mehr Frauen als Männer, denen er Urkunde, die Silberne Ehrennadel und Präsente überreichen durfte: Patricia Dotzek, Christa Kusterer, Margit Kusterer, Monika Linder, Edith Rosner und Sabine Theurer sowie Fred Dotzek, Bozo Hlapcic, Folkhart Knoll und Oliver Marquardt.

Weil der Ehrenvorsitzende Edgar Hiemer ausnahmsweise nicht der Hauptversammlung beiwohnen konnte, so durfte Andreas Ehnis an seiner Stelle die Neuwahlen durchführen – im Sinne von Wiederwahlen. Denn für den scheidenden 1. Jugendleiter Hubert Schleeh konnte weder im Vorfeld, noch während der Hauptversammlung ein Nachfolger gefunden werden. Diesen großen Aufgabenbereich übernimmt deshalb übergangsweise der 2. Vorsitzende Andreas Rochholz. Die bisherigen Vorstandschaftsmitglieder, die zur Wahl standen, hatten sich hingegen zur Wiederwahl aufgestellt und wurden bei den Wahlen jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt: 1. Vorstand Achim Renner, 1. Kassier Ralf Nonnenmann, 1. Schriftführer Marcel Pawlak, 3. Jugendleiter Martin Hoffmann, Beisitzer Tobias Renner, Philipp Kommerau und Sebastian Linder.

Unter dem letzten Punkt Verschiedenes erläuterte Vorstand Achim Renner, wie der Verein mit dem Thema Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) umgeht. So sind im Reute-Kurier und auf der Homepage die Einwilligung in die Datenverarbeitung mit dem Eintritt in den TSV Schwarzenberg und die Datenschutzordnung des TSV Schwarzenberg veröffentlicht bzw. verlinkt. Auch lagen diese während der Hauptversammlung für die Mitglieder aus, von denen es hierzu keine Einwände gab. Da es jedoch weder vom Badischen Fußballverband, noch vom Württembergischen Landessportbund beispielsweise Musterformulare gibt, Schulungen zu diesem Thema vom Sportkreis Calw erst noch angeboten werden, kann es jedoch hierzu noch zu Überarbeitungen und Aktualisierungen kommen.

Nach knapp über zwei Stunden konnte Achim Renner mit einem Ausblick auf die nächsten Termine, insbesondere die Jubiläumsfeierlichkeiten des 1. FC Unterreichenbach und das TSV-Jugendsportfest, die diesjährige Hauptversammlung beenden – jedoch nicht, ohne sich vorher im Namen des Vereins und aller Anwesenden bei Meta, Manu & Mile und ihrem Helferteam zu bedanken. Denn während außen am annähernd 40 Jahre alten Sportheim an der ein oder anderen Stelle der Zahn der Zeit nagt, so zeigte sich hingegen innen das „Sportheim Mile“ auch im letzten Jahr wie gewohnt von seiner besten Seite. Aussicht 2019? Bestens!

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