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1. FC Alem. Hamberg II – SG2 5:1 (2:0)

Mo, 20. Mai 2013, 13.00 Uhr

Bei angenehmen Temperaturen – zumindest auf dem Platz in Bewegung –, jedoch windigen Winden, konnte die SG2 nur zu 12. gegen die 15 Mann starke Auswahl von Hamberg antreten, dem unmittelbaren Tabellennachbarn 1 drunter. Doch nachdem in der Halbzeitpause die übliche Auswechslung stattfinden musste – Oliver Pallast hat ja schließlich neben diesem Knochen- noch einen Nebenjob –, musste Eike Wohlleben nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff unter die warme Dusche, um seine Rückenprobleme auszukurieren. Weil Coach Robin Schleeh nicht als Spielertrainer agieren konnte, sondern nur an der Seitenlinie, und auch irgend so ein Berichtlesschreibers kurzfristig ausfiel (statt dessen hatte Hamberg einen Sebastian in seinen Reihen; schöner Name übrigens!), von den anderen SG-lern ganz zu schweigen, die das Potential für die 2. Mannschaft hätten…, musste die SG2 fortan mit 1 Mann weniger auskommen. Somit schlechte Karten bei einem 2:0-Pausenrückstand.

Den ersten dieser beiden Treffer hatte die SG bereits in der 10. Minute hinnehmen müssen. Nach einer seitlichen Flanke in den 5-er konnte ein Hamberger bequem einnicken zum 1:0. Nils Schmidt, normalerweise auf dem Feld und nicht im Tor zu Hause, besaß aus zu kurzer Entfernung keine Abwehrchance. Unmittelbar vor der Pause, in der 44., der 2. Treffer. Hambergs Gegenstoß landete nicht im Abseits und somit freie Bahn in Richtung Nils. Zwischendurch, in der 36., klebte Philipp Kommerau der Ausgleich auf dem Fuß. Doch der Innenpfosten hatte seinem Schuss leider etwas entgegenzusetzen gehabt.

Direkt nach Wiederanpfiff hätte Hamberg beinahe vorzeitig seinen 3. Treffer erzielt. Doch sauknapp am Außenpfosten vorbei. Eine Viertelstunde später war es allerdings so weit. Nach einer Stunde – die SG wehrte sich tapfer gegen die Überzahl — ein trockener Schuss aus 30 Metern mit Pfostenunterstützung zum 3:0. Trotz der Entfernung mal wieder keine Abwehrchance für Nils. Auch Fußball genannt, das keinen Spaß macht. Zumal es die Hamberger viel zu ernst nahmen, dieses Spiel, wie Dragan Svraka, der eine 90-minütige Spielpraxis in der 2. Mannschaft sammeln durfte, zu Beginn der 2. Halbzeit angemerkt hatte. Bin selbst übrigens seiner Meinung, falls meine bescheidene an dieser Stelle irgendwas zu suchen hat. Denn wie kann man nur überhaupt ein Fußballspiel ernst nehmen? Das wahre Leben findet bekanntlich neben dem Platz statt. Auf dem Platz ist es nur ein Spiel. Wenn auch, zugegebenermaßen, ein Fußballspiel.

Dorthin zurück, in die 70. Minute. Hamberg, immer noch in Überzahl, erzielte demzufolge das 4:0 nach einer flachen Hereingabe in die Mitte. Wenig zuvor glänzte Manuel Gruber, der für die Oli in die Mannschaft gekommen war, mit einer Direktabnahme. Doch auch hier wiederum hatte die SG Schusspech und der Ball knallte knapp am Pfosten vorbei, jedoch auf dessen falschen Seite. Nächste Chance in der 78. Minute. Philipp wurde im Hambergischen Strafraum derart von Sebastian gefällt (nein, ich hatte immer noch nicht meine Grätsche im Spiel oder gar in des Gegners Beinen!), dass dem Schiedsrichter wohl keine andere Möglichkeit blieb als die einer gelb-roten Karte inkl. Elfmeter. Dragan nahm die volle Verantwortung auf sich, traf souverän – und die Aufholjagd durfte beginnen. Doch wiederum war es leider Hamberg, das den nächsten und, weil bereits in der 89. Minute, zugleich letzten Treffer erzielen durfte. Wurde ja auch Zeit! Für die warme Dusche und das kalte Bier. Wem‘s schmeckt.

Wirklich schade, dass die SG nicht in vollerer Besetzung antreten konnte und somit Hamberg, das in seiner Besetzung wohl nicht das erste Mal aufspielen konnte, nun ebenfalls 24 Punkte auf ihrem Konto hat. Somit kommt es am nächsten Sonntag alias dem letzten Spieltag zum indirekten Showdown zwischen beiden Mannschaften. Gewinnt die SG2 gegen Hohenwart II (das heute 4:3 gegen Wildbad gewann), bleibt sie auf dem 7. Rang – fast egal, wie Hamberg gegen Engelsbrand spielen würde. Denn die SG hat das deutlich bessere Torverhältnis, nämlich ein positives. Doch dies ist derzeit vielleicht auch das einzig Positive an der ganzen Gschicht, die am Sonntag ihr Schlusskapitel schreiben wird. Doch nun genug geschrieben! Denn den Rest muss ich mir für die SG1 aufheben.

Vorschau – Sonntag, 26. Mai 2013:
13 Uhr: SG Unterreichenbach/Schwarzenberg II – SV Hohenwart II (0:7-Hinspielsieg)

 

sg2__fc_alemannia_hamberg_2013-05-20_cemal_oli

Cemal Celik (übrigens mein Jahrgang, nur fitter) und Oli Pallast (nicht mein Jahrgang, aber ebenfalls fitter) kennen in dieser Szene kein Pardon bei der Balleroberung gegen die Alemannia, die hier halb am Boden lag, jedoch am Ende ganze 3 Punkte sich gutschreiben lassen konnte.

 

sg2__fc_alemannia_hamberg_2013-05-20_igor

Ebenfalls nicht mein Jahrgang, jedoch viel robuster: Igor Ivankovic im Duell Mann gegen Mann. Ich hätte keine Chance gehabt. Selbst als Mann.

Ein Bild, das mal wieder mehr sagt als 1000 Worte.

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