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SG1 – 1. FC 08 Birkenfeld II 0:1 (0:0)

So, 31. Oktober 2021, 14.30 Uhr

0:1-Niederlagen sind natürlich dann sonderlich ärgerlich und unnötig, wenn das 0:1 hauchzart vor dem Schlusspfiff ins Netz fällt. Somit hatte die SG mitsamt ihrem in der 64. Minute sich eingewechselten Spielertrainer Erdogan Aksoy – tatsächlich sich wieder in der 76. für Marcel Kappler ausgewechselt? – keine (Tor-) Chance mehr, um wenigstens noch ein nicht unverdientes, wenn nicht gar verdientes Pünktchen sich gutschreiben lassen zu können. Zumal der souveräne, wenn auch manchmal sich etwas zu sehr exakt verhaltende Schiedsrichter, exakt nach 90 statt nach 90+ Minuten abgepfiffen hatte.

Schon immer mal erwähnen wollend. Ausnahmsweise nicht Goalkeeper Niklas Maletsch, sondern Goalverhinderer Nathanael Lempert. In dieser 37. Minute wäre das 0:1 bereits ein paar Minuten früher gefallen, wenn er, Natha/Nathi, nicht doch noch seinen entscheidenden Fuß dazwischen gebracht hätte. Und wieso „schon immer mal“? Weil er stets nie auffällt, da er so zuverlässig spielt, dass er nicht mehr wegzudenken ist, weg aus den ersten 11. Find‘ ich – in einem Satz.

Und selbst wenn (sich noch eine Chance aufgetan hätte), so hätte Marius Kusterer im Gästetor vermutlich erneut das Glück des Tüchtigen gehabt, sich vor den Stürmer geworfen, der den Ball erneut nicht über ihn hinweggebracht hätte. Als doch endlich mal ein Ball die perfekte Flughöhe hatte, so doch nicht ganz perfekt: Mitte der 2. Halbzeit landete dieser über Marius hinweg an das Quergehölz, wieder im hohen Bogen über (oder seitlich vorbei? Wurscht!) ihn hinweg & zurück, vor die Füße von Silas Grözinger, der es daraufhin erneut flach versuchte. Marius konnte also bequem auch diesen Ball unter sich begraben. Vergraben wäre vielleicht auch möglich gewesen. Denn der Platz war doch ein klein wenig ramponiert.

Gehörten die ersten 45 Minuten den bergab anstürmenden SG-lern, so gingen die übrigen an den Gast – ganz nach der Meinung vom zusehenden statt ebenfalls im Gäste-Team mitspielenden Timo Kusterer (hmm, ganz Unterreichenbach war von Kusterers besetzt. Ganz Unterreichenbach?). Die dem Tal zuspielende Mannschaft würde mehr vom Spiel haben.

Die größte Chance hatte die SG entsprechend in der 1. Halbzeit. Gar aus 11 Metern vielleicht in der 11. Minute. Ein Birkenfelder Akteur hatte es zuvor mit seinem Einsatz nahezu nahe der Eckfahne, zumindest nahe des Seitenaus (und aufgrund der Gegebenheiten trotzdem in Marius‘ Strafraum), unnotwendigerweise etwas übertrieben. Eine Sache für Kevin Schleeh. Doch halbhoch aus seiner Sicht links und halb satt statt wenigstens ganz satt geschossen war die falsche Wahl und Marius – um ein letztes Mal Marius zu erwähnen, versprochen! – hatte nach dem von ihm gerochenen rechten Torbereich leichtes Spiel.

Ob es der weiterhin verletzte Simone Guarnieri besser gemacht hätte? Oder gar der wohl ebenfalls verletzte Viktor Steinlein, wenn er nicht ausgerechnet auf der Bank hatte Platz nehmen müssen, ausgerechnet neben seinem Vater? Und welche Ecke hätte sich Steinlein Senior ausgesucht? Wahrscheinlich cool & lässig die mittlere. Gechipt statt geschossen.

Völlig am Ende, als Birkenfeld bereits begonnen hatte, sich über den einen Punktgewinn zu freuen, schließlich der Siegtreffer. Hätte der Schiedsrichter diese Szene genauso exakt gesehen und gepfiffen wie ich es mir an meinem Stehort einbilde – auf Höhe des Siegtorschützen –, dann Abseits. Zuvor irgendwann, außerhalb meiner Augenhöhe, hatte er jedoch auf der anderen Seite ein Abseits gepfiffen, das er nicht hätte pfeifen müssen. Somit bleibts bei den Worten von einem der vielen Kusterers um mich herum: glich sich aus. Einzige Ungleichheit: das Happy End war etwas ungleichmäßig verteilt.

Sonntag, 07.11.2021, 12.30 Uhr: SV Büchenbronn II – SG1

Diese Niederlage der SG gegen Birkenfeld und die beiden Siege vom TSV Schömberg und vom SV Neuhausen, die die SG jeweils besiegt hatten, hatten dafür gesorgt, dass nun diese drei Mannschaften mit 23 Punkten die drei Plätze hinter dem 1. FC Engelsbrand einnehmen. Dabei hatte der FCE gar in Tiefenbronn verloren. So muss eben am nächsten Sonntag bereits ab 12.30 Uhr der Siebtplatzierte aus Büchenbronn in Büchenbronn dran glauben. Wer‘s glaubt!

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