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SV Huchenfeld II – SG1 0:5 (0:1)

So, 24. April 2022, 13.00 Uhr

Nach diesem dauerverregneten Match der SG1 auf dem wohl ehemaligen, nun ergrünten Hartplatz des Landesligisten, der sein Spiel um 15 Uhr mit 4:0 gewinnen konnte (wo liegt eigentlich Knielingen?), gegen dessen Reserve um 13 Uhr, hat die SG als Tabellenzweiter nahezu ähnlich viele Tore in dieser Saison geschossen wie Huchenfeld II kassiert hat: 87 vs. 84 Tore.

Doch erst der Doppelpack in der 86. und 89. Minute durch den eingewechselten Sahbi Touibi per Kopf und durch den sich eingewechselten Coach Erdogan Aksoy – eine flache Hereingabe lenkte er im halben Fallen elegant am Torwart vorbei – machte diesen Sieg derart deutlich.

Nur 1:0 der Pausenstand, nachdem Silas Grözinger früh getroffen hatte, in der 6. Minute. Natürlich ziemlich zittrig, eine solche Führung, die bis zur 66. Minute Bestand hatte. Weitestgehend bestimmte zwar bis dahin und darüber hinaus die SG1 das Spielgeschehen. Doch wehe, ein Konter wäre Niklas Maletsch auf dem nassen Grün durch die Lappen gerutscht oder eine ähnlich unglückliche Situation hätte zum Ausgleich geführt – der Tabellenvorletzte mit bisher vier Saisonsiegen hätte wohl versucht, sein drittes Saisonunentschieden zu erreichen.

Ein halbzeitliches 2:0 für den Gast wäre übrigens auch möglich gewesen. Doch Jonas Maletsch, der beim 7:2-Sieg im Hinspiel den Führungstreffer erzielt hatte, zielte diesmal zu genau und traf nur die Latte. So durfte der stets zuverlässige und deshalb auch nahezu „gesetzte“ Nathanael Lempert für dieses beruhigende 2:0 in der 66. Minute sorgen. Endlich nahezu sorgenfrei!

Oh, stimmt, fehlt ja noch eines der fünf Tore. Simone Guarnieri konnte in der A-Liga’schen Torjägerliste in der 68. Minute, also unmittelbar nach Nathanaels Treffer, die Differenz zum Topschützen aus Engelsbrand wieder etwas verkürzen. Vier fehlen ihm noch zu André Bleich (der gegen Ellmendingen verletzungsbedingt auf der Bank saß oder für das Match gegen die SG1 geschont wurde?). Doch das nächste Match kommt bestimmt.

Was naht?

Nun also geht’s um die Maus! In diesen beiden nächsten Spielen keine Gegner aus der unteren oder mittleren Tabellenregion, sondern zuerst das Nachholspiel im Schwarzenberger Nachbarort gegen den Tabellenvierten TSV Schömberg. Vor wenigen Wochen ja den winterlichen Verhältnissen zum Opfer gefallen, nun gibt’s kein Zurück (und kein Pardon?).

Der Tabellendritte Engelsbrand – der nun, am 24. April, sein Heimspiel gegen den Tabellendauerführer TuS Ellmendingen mit 0:4 verloren hatte – erwartet bei einem Spiel mehr mit neun Punkten Rückstand die SG1. Der jetzige Vorsprung der SG1 zum TSV Schömberg beträgt hingegen 11 Punkte. Verliert die SG1 gleich 2x, darf jeder selbst nun knifflige Berechnungen anstellen und beurteilen, wie danach die letzten fünf Saisonspiele verlaufen müssen.

Ein Bild, das mal wieder mehr sagt als 1000 Worte.

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